Stade im Hoch-
und Spätmittelalter und
in der Hansezeit

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  • Umbruch
  • Modernisierung
Blütezeit

Eine blühende
Hansestadt

Der Aufstieg der Stadt und deren wachsende Bedeutung führen zu großen Stadterweiterungsmaßnahmen, die Anfang des 14. Jh. abgeschlossen sind. Im Norden und im Nordwesten wurden große Bereiche im Marschland aufgeschüttet. Auch im Osten (wo das Franziskanerkloster St. Johannis entstand) ist das Geländeniveau durch Aufschüttungen angehoben worden. Den Abschluss dieser umfangreichen Baumaßnahmen bildet um 1300 der Ausbau des Hafens.

Ein mit hölzernen Kaimauern eingefasstes Hafenbecken ersetzt nun die künstliche Schiffslände. Dieses Hafenbecken stimmt mit dem Grundriss des heutigen Hafens überein. Die Stadtwaage wird vom Pferdemarkt auf den Fischmarkt verlegt, wo man den ersten Tretkran errichtet. Die neue Verwaltung ersetzt auch die Wallbefestigung durch eine erste Stadtmauer, welche durch Gräben gesichert wird. Mehrere Tore führen in die Stadt. Grundstücksankäufe sichern den Elbzugang, der für die florierende Hansestadt von zentraler Bedeutung ist.

Bereits Ende des 13. Jh. unterstützte Stade Maßnahmen der Hanse gegen Nowgorod. Dies war indirekt der Anschluss an die hansische Organisation. An einem Hansetag nehmen Vertreter der Stadt erstmals 1373 teil. Die stärkste Präsenz zeigt Stade zwischen 1407 und 1476, als es von 24 Hansetagen immerhin 16 beschickt.

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