Frühe
Industrialisierung
und Weltkriege

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Umbruch

Erster
Weltkrieg

Den Beginn des Ersten Weltkriegs begrüßen auch die Stader mit Begeisterung: „Seit dem 30. Juli war alles in höchster Spannung. Die Straßen begannen, sich täglich mehr zu beleben. Namentlich in den Abendstunden flutete es schwarz zum Pferdemarkt, wo die neuesten Drahtnachrichten in der Expedition des Stader Tageblatts ausgehängt wurden ... Schon am Abend dieses Tages erwartete man die deutsche Kriegserklärung.“ Für die Stadt zieht der Krieg jedoch nur wenige spürbare Folgen nach sich. Dennoch ist er durch den Fronteinsatz des Stader Bataillons in der Stadt präsent. Die Truppen werden bereits zu Kriegsbeginn am 6. August 1914 entsendet. Der Übergang zur parlamentarischen Demokratie vollzieht sich in Stade eher geruhsam. Bei den ersten demokratischen Wahlen zur Nationalversammlung am 19. Januar erreicht die Deutsche Demokratische Partei (DDP), der auch Bürgermeister Frommhold angehört, 36,7 % der Stimmen. Im März 1920 erschüttert jedoch der Kapp-Putsch, der sich gegen die Weimarer Republik richtet, auch Stade.

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