Festungs-

und Garnisonsstadt

mit wechselnder Besatzung

Besatzung

Dänen und

Hannoveraner

1712 belagern dänische Truppen die Stadt. Massive Zerstörungen sind das Ergebnis. Ein Ausbruch der Pest schließt sich an, der 650 Menschen zum Opfer fallen. Obwohl die Stadt verarmt ist, die Menschen aufgrund der Pest an Hunger leiden, sieht sich Stade hohen Geldforderungen durch den dänischen Landesherren ausgesetzt. Insgesamt muss sie während der dänischen Besetzung  22.560 Reichstaler aufbringen. Im Frühjahr 1715 beginnen Verhandlungen über einen Bündnisvertrag zwischen Dänemark und Hannover. Am 15. Oktober geht schließlich das Herzogtum Bremen und damit auch Stade gegen eine Entschädigung von 300.000 Reichstalern an das Kurfürstentum Hannover. Die neuen Herren räumen Kriegsschutt beiseite, darunter 1733 die Kirche St. Pankratii. Stade bleibt aber Garnisonsstandort. Bereits 1736 werden neue Kasernen am Sand gebaut. Eine Verbesserung der Infrastruktur stellt in diesem Zusammenhang die 1737 konstruierte Wasserleitung vom Schwarzen Berg bis zu den neuen Kasernen dar.